Der Estrich ist eine glatte feste Unterbodenschicht, die mit Versiegelung unmittelbar als Boden genutzt werden kann oder mit einem Bodenbelag (Spannteppich, Fliesen, Parkett, ...) versehen wird.

Der Häuslebauer hat die Wahl. Im Wesentlichen kann er sich für eine der drei Estricharten entscheiden:

Þ  Trockenestrich

Þ  Anhydrit- oder Fließestrich

Þ  Zementestrich

Ausgleichestrich ist ein Estrich, der vor der Herstellung des eigentlichen Estrichs auf den tragenden Untergrund aufgebracht wird, um größere Unebenheiten, als sie nach DIN 18202 zulässig sind, auszugleichen.

 

Ein Verbundestrich ist ein Estrich, der direkt auf dem Unterboden

durch verbinden aufgebracht wird,

geeignet für Böden, die besonders hohen mechanischen Beanspruchungen

ausgesetzt sind.

Schwimmender Estrich

 

      Estrich der auf Trennschicht oder Dämmsicht verlegt wird, ohne               Verbindung zur Baukonstruktion.

Estrichplatte und Untergrund werden durch eine Folie voneinander getrennt,

keine direkte Verbindung zwischen Estrichplatte und Untergrund, dies ermöglicht ein ungehindertes Gleiten der Estrichplatten bei Temperaturschwankungen.

Im Außenbereich und Kellerräumen findet sich diese Art der Ausführung häufig in Form von Zementestrich wieder

Hindert einerseits die Raumwärme daran, nach unten zu entweichen,

ist für die Trittschall- und Wärmedämmung zuständig.

Eine spezielle Form des schwimmenden Estrichs,

wird auf einer Dämmschicht verlegt,

deckt das Heizröhrensystem der Fußbodenheizung ab.

Konventionelle Estriche

    auf Basis von synthetischem Calciumsulfatbinder

      CAB 30 weisen im Gegensatz zu Zementestrichen nur ein sehr geringes,

      vernachlässigbares Schwind- und Quellmaß (Dehnung) von kleiner 0,1 mm/m auf,

      wodurch sich die Gefahr späterer Rissbildungen in der Estrichfläche

      deutlich reduziert.

      Aufgrund der geringen Riss- und Schüsselungsgefahr werden Bewehrungen in Form von Stahlmatten

      oder Faserbewehrungen, wie sie bei Zementestrichen teilweise eingesetzt

      werden, sind bei Calciumsulfatestrichen überflüssig.

Belegreife

      Grundsätzlich gelten für die Belegreife von Estrichen folgende Grenzwerte, gemessen mit dem handwerksüblichen

      CM-Gerät: 

       Belegreife bei Heizestrich                                     ≤ 0,3 CM-% 

       Belegreife bei nicht beheizten Estrichen               ≤ 0,5 CM-%

       Zement Heizestrich                                               ≤ 1,8 CM-%

Benutzungsbeginn

      Wenn keine besonderen Maßnahmen getroffen werden, dürfen

      Estriche frühestens im Alter von 5  Tagen begangen werden. Eine volle Belastung ist nach 7 Tagen bei

      Verwendung  von Zement der Festigkeitsklasse 42,5 und nach etwa 10 Tagen bei Zement 

      der Festigkeitsklasse  32,5 möglich.

      Estrich ist  in den ersten 7 Tagen  gegen Austrocknen  schützen (nicht lüften).

 

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Estrich

Schutz - Ausgleich-Estrich

Verbundestrich

Þ Estrich auf Trennschicht 

Þ Estrich auf Dämmschicht 

Þ Heizestrich